{"id":89,"date":"2006-06-08T00:00:22","date_gmt":"2006-06-07T22:00:22","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.100.200\/cediv3\/?p=89"},"modified":"2009-09-18T18:38:09","modified_gmt":"2009-09-18T16:38:09","slug":"auf-und-davon-zum-gasherbrum-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.expeditionsnews.ch\/v3\/?p=89","title":{"rendered":"Auf und Davon zum Gasherbrum II"},"content":{"rendered":"<p>Eine Woche war Pause nach der Everest Expedition und nun geht es bereits wieder los. Dies um meinen Traum, den ich nun schon \u00fcber 10 Jahre lang mit mir herum trage, zu verwirklichen:<br \/>\nEine Besteigung eines Achttausenders \u00fcber eine neue Route!<!--more--><\/p>\n<p>Als ich das erste Mal in die Gegend s\u00fcdlich des Karakorum reiste, geh\u00f6rten wir zu den Ersten, dabei habe ich mich in die Gegend verliebt.<br \/>\nWarum das?<br \/>\nEinerseits war es eine absolut verr\u00fcckte Reise: mit Kamelen \u00fcberquerten wir 100 Meter breite Fl\u00fcsse. Andererseits waren wir absolut alleine und dies in einer der wildesten Gegenden die ich kenne.<br \/>\nBeim zweiten Besuch haben uns die Fl\u00fcsse den Meister gezeigt und ich ging mit einem Kamel baden. Wir waren zu fr\u00fch dran und die Fl\u00fcsse hatten viel Wasser. So mussten wir umkehren und bereits der erste Fluss den wir vorher mit Gl\u00fcck bereits \u00fcberquert hatten wurde mir zum Verh\u00e4ngnis, da Happis Kamel schneller als das meinige war und meines in den reisenden Fluss stiess. Nach Aussage der anderen Teilnehmer sah ich aus wie ein schwimmendes Unterseeboot mit meinem Skistock, den ich auf dem Rucksack festgebunden hatte. So laufe ich klatschnass am Fluss entlang, da kommt auf einmal etwas Undefinierbares auf mich zu. Ich halte meinen Stock in die H\u00f6he, da zuerst nicht ersichtlich war, was es ist. Es kommt n\u00e4her und ich staune, denn es ist ein junger und wilder Esel. Er kommt n\u00e4her, denn er erwartet eigentlich seine Mutter, die er beim \u00dcberqueren des Flusses verloren hat. Es ging ihm wie mir, nur habe ich dabei mein Kamel aus den Augen verloren. Das junge Tier kommt also geradewegs auf mich zu und schnuppert, weiss nicht was der Mann ohne Kamel da macht. Nach einem weiteren Ann\u00e4herungsversuch kommt es zu mir und l\u00e4sst sich streicheln. So laufen zwei Esel, aber ohne Kamel, die l\u00e4ngste Zeit miteinander dem Fluss entlang. Nach einer gewissen Zeit taucht die Mutter auf und der junge Esel verl\u00e4sst den alten&#8230;<\/p>\n<p>Nun aber zur\u00fcck zu unserem Berg. Es ging bereits in der Schweiz los, denn ich bekam die Info von Wayne, meinem chinesischen Partner, dass der Betrag f\u00fcr das Gipfelpermit vom Chef der Xingjiang Mountaineering Association von USD 2000 auf sage und schreibe USD 27&#8217;000 erh\u00f6ht wurde. Sie lesen richtig: eine Woche vor Abreise stieg der Preis auf USD 27&#8217;000. Keine Rede mehr von den vorher einkalkulierten USD 2000. Das ist schlicht gesagt Betrug! Die Begr\u00fcndung war, es sei ein &#8222;Virgin Mountain&#8220; (jungfr\u00e4ulicher Berg)! Ich glaube der Gasherbrum wurde bereits hunderte male aus Pakistan bestiegen! Also ging das telefonieren los und ich musste den Teilnehmern mitteilen, dass sich die Reisekosten um USD 2000 pro Person erh\u00f6hen. Alle Teilnehmer entschieden sich trotz allem, an der Expedition teilzunehmen. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen! Es sind keine Bergsteiger mit einem dicken Geldbeutel, nein, es sind junge Teilnehmer mit viel Enthusiasmus, aber ich denke nicht, dass dies den Chef der XMA interessiert.<\/p>\n<p>So erreichten wir trotz allem, wie vorgesehen, Islamabad, mit der von mir sehr gesch\u00e4tzten Emirates Airways. Hier wurden die letzten Dinge erledigt und es ging ab auf die lange Fahrt Richtung Gilgit, auf dem Karakorum Highway. Dank der Tatsache, dass unser Material und das der Muztagh Ata Expedition bereits nach Sost unterwegs ist, konnten wir uns im Bus sch\u00f6n ausbreiten und die jungen Helden schliefen w\u00e4hrend der meisten Zeit. Gilgit und das Serena Hotel sind immer wieder ein Genuss und so geniessen wir unser Hotel in vollen Z\u00fcgen nach der 17 st\u00fcndigen Fahrt von Islamabad nach Gilgit. Der morgige Tag bringt uns nach Karimabad, das wir in 3 Stunden erreichen. Dort gibt es einen Nachmittag mit kleiner Besichtigung des Ortes mit der wohl spektakul\u00e4rsten Aussicht im ganzen Hunzatal.<\/p>\n<p>Bericht: Kari Kobler<br \/>\nBilder: Jan Schnidrig<br \/>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kobler-partner.ch\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.kobler-partner.ch\/<\/a><\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Woche war Pause nach der Everest Expedition und nun geht es bereits wieder los. 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